Wie benutzt du eine Kupferpyramide? Aufstellen, Ausrichten, Ritual

Wohin stellst du sie, wie richtest du sie nach Norden aus und was legst du darunter? Die praktische Seite der Kupferpyramide, Schritt für Schritt.

Koperen piramide van Kopero, glad en groot, boven een glas water

Es gibt nichts einzuschalten

Eine Kupferpyramide hat keinen Stecker, keine Batterie und keinen Schalter. Was du mit ihr machst, läuft auf drei Dinge hinaus: wohin du sie stellst, wie du sie drehst und was du darunter legst. Hier steht, wie das in dieser Tradition geht.

Kurz gefasst

  • Stell sie auf eine ebene Stelle, an der sie stehen bleiben kann: Schreibtisch, Altar, Fensterbank.
  • Richte eine Seite mit einem Kompass an der Nord-Süd-Achse aus.
  • Leg den Gegenstand in den offenen Raum, am besten bei etwa einem Drittel der Höhe.
  • Für kleine Dinge wird meist eine Nacht angesetzt, für Samen ein bis fünf Tage.
  • Heb sie immer an der Basis an, nie an der Spitze.

Schritt 1: einen festen Platz wählen

Die Pyramide ist zum Stehenbleiben gedacht, nicht zum täglichen Umstellen. Wähl eine ebene Fläche, auf der sie nicht leicht umkippt und an der du nicht ständig vorbeistreifst. Die kleine Größe von 14,56 Zentimetern passt auf einen Schreibtisch oder Nachttisch; die große von 23,56 Zentimetern braucht einen Tisch oder eine breite Fensterbank.

Drinnen ist besser als draußen. Kupfer selbst ist witterungsbeständig, aber die offene Konstruktion aus dünnen Kanten ist empfindlicher als ein massiver Gegenstand, und im Regen bekommt das Kupfer viel schneller Farbe.

Schritt 2: eine Seite nach Norden ausrichten

Nimm einen Kompass oder die Kompass-App auf dem Handy und dreh die Pyramide, bis eine Seite auf der Nord-Süd-Achse liegt. Das ist keine willkürliche Regel: Es ist genau die Ausrichtung, die die Tradition schon immer vorgab, und es ist auch die Ausrichtung, bei der die Folgestudie der Manipal-Universität von 2007 ihre Messungen machte. Was dort untersucht wurde, steht in Pyramidenenergie.

Schritt 3: etwas darunterlegen

Wasser, ein Kristall, Kräuter, Obst, ein Schmuckstück oder eine geschriebene Absicht. Bei der großen Größe passt ein ganzes Glas Wasser darunter; bei der kleinen denkst du eher an einen Stein oder einen Zettel.

Leg den Gegenstand nicht flach auf den Boden unter der Pyramide, sondern so, dass er bei etwa einem Drittel der Höhe sitzt. Dieser Punkt gilt in dieser Tradition als der stärkste, analog zur Lage der King's Chamber in der Cheops-Pyramide. Warum Form und Maß in dieser Tradition eine Rolle spielen, steht in Shape Power.

Schritt 4: stehen lassen

Für Wasser, Kristalle und kleine Gegenstände wird meist eine Nacht angesetzt. Für Samen nennt die Tradition ein bis fünf Tage. Nutzt du die Pyramide vor allem als Objekt am Arbeitsplatz oder an deinem Meditationsplatz, muss gar nichts darunter und sie kann einfach stehen bleiben.

Welche Größe und welche Ausführung

Die beiden Größen verhalten sich nahezu exakt wie der Goldene Schnitt: 23,56 geteilt durch 14,56 ergibt 1,61813. Die große ist also keine aufgeblasene Version der kleinen, sondern der nächste Schritt in derselben Reihe. Praktisch wählst du danach, was du darunterlegen willst.

Glatt oder gedreht ändert nichts an den Maßen oder den Winkeln. Bei der gedrehten Ausführung läuft eine sichtbare Spirale entlang jeder Kante zur Spitze, bei der glatten bleiben die Kanten ruhig und durchgehend.

Pflege

Staub sie mit einem trockenen, weichen Tuch ab. Willst du den Glanz zurück, polier sie mit Zitrone und Salz, spül ab und trockne sofort, auch in den Rillen. Verfärbung ist normal und nicht schädlich; was sie bedeutet und was nicht, steht in warum Kupfer grün oder schwarz wird.

Sieh dir die glatte Pyramide und die gedrehte Pyramide an oder blättere durch das gesamte Sortiment.