Tensorringe: Wer war Slim Spurling und was behauptete er?

Den Tensorring von Kopero schiebst du um deinen Wasserhahn, wo er passiv auf das fließende Wasser einwirkt. Du kannst ihn auch lose als Energieobjekt nutzen, zum Beispiel neben einer Wasserflasche oder einfach auf dem Tisch. Hinter diesem gebogenen Kupferdraht steckt eine Geschichte, die bei einem amerikanischen Metallbearbeiter beginnt, der die Welt anders betrachtete als die meisten Menschen um ihn herum: Bill „Slim“ Spurling.

Kurz zusammengefasst

  • Slim Spurling (1938–2007) bog 1991 zusammen mit Bill Reid den ersten „Light-Life Ring“ aus Kupferdraht.
  • Die Länge des Rings basiert auf der „Sacred Cubit“, einem Maß von 20,6 Zoll, das der Archäokryptograf Carl Munck aus altägyptischen Bauwerken herleitete.
  • Spurling ließ seine Erfindung in der Patentanmeldung US 2009/0040122 A1, „Rings and Harmonizer“, festhalten.
  • Seine Inspirationsquellen waren Wilhelm Reich und Nikola Tesla.
  • Kupfer ist nach Silber das am besten leitende Metall der Welt (etwa 5,96×10⁷ S/m), was erklärt, warum es seit Jahrhunderten in Energietraditionen auftaucht.
  • Orgonit nutzt dieselbe Kupferspiralform, jedoch in Harz mit Quarz gegossen: eine verwandte Überzeugung mit einer anderen Anwendung.

Vom Schweißer zum Erfinder

Slim Spurling (1938–2007) arbeitete sein ganzes Leben lang mit Metall, ohne Laborkittel oder Universitätsanstellung. Was ihn antrieb, war eine Faszination für Form, Material und die Ideen zweier Wissenschaftler, die ihn schon seit Jahren beschäftigten: Wilhelm Reich und Nikola Tesla.

Reich, der österreichisch-amerikanische Psychoanalytiker, hatte schon Jahrzehnte zuvor mit Metall experimentiert. 1940 baute er seinen ersten Orgon-Akkumulator, einen Kasten aus Schichten organischen Materials und Metall. Reich glaubte, dass bestimmte Metalle, allen voran Kupfer, Energie anziehen und schnell wieder zurückwerfen könnten. Spurling nahm diese Inspiration mit in seine Werkstatt.

1991: der erste Light-Life Ring

Das Jahr, in dem alles zusammenkam, war 1991. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Bill Reid bog Spurling Kupferdraht zu einem Ring, aber nicht einfach zu irgendeiner Länge. Er nutzte eine bestimmte Längenformel, die von einem Mann namens Carl Munck stammte, und so entstand der erste „Light-Life Ring“. Es war der Anfang von dem, was wir heute als Tensorring kennen.

Spurling beließ es nicht bei einer Idee. Es existiert eine veröffentlichte US-Patentanmeldung auf seinen Namen, US 2009/0040122 A1, mit dem Titel „Rings and Harmonizer“.

Die Sacred Cubit: ein altes Maß, eine moderne Behauptung

Diese Längenformel von Carl Munck verdient eine eigene Geschichte, denn darin steckt der Kern der Mythologie rund um den Tensorring. Munck nannte sich selbst Archäokryptograf und behauptete, ein weltweites geografisches Koordinatenraster entdeckt zu haben, versteckt in den Bauwerken alter Zivilisationen. Darauf aufbauend leitete er die „Sacred Cubit“ her: ein Maß von 20,6 Zoll, das seiner Ansicht nach auf altägyptische Geometrie zurückgeht und auf dem Erdumfang selbst basieren soll.

Genau dieses Maß nutzte Spurling, um seine Ringe zu biegen. Die Geschichte bekam im Jahr 2000 noch eine Fortsetzung, als Hans Becker ein zusätzliches Maß hinzufügte, die sogenannte „Lost Cubit“.

Sacred Cubit, Lost Cubit und New Cubit

Innerhalb der Light-Life-Linie blieb es nicht bei einem Maß. Die Sacred Cubit ist die bekannteste und wird für ein breites, harmonisierendes Feld verwendet. Die Lost Cubit wird innerhalb derselben Tradition mit einer anderen Feldqualität und einer intensiveren Wirkung verbunden. Später kam die New Cubit hinzu, wieder mit einer eigenen Länge und Anwendung.

Der entscheidende Gedanke ist nicht nur der Durchmesser, den du am Ende siehst, sondern die gesamte Drahtlänge, bevor der Ring geschlossen wird. Auch halbe, viertel und andere Bruchteile einer Cubit werden verwendet. Die offizielle Beschreibung von Light-Life Technology zeigt, wie eng Maß, Drehrichtung, Verschluss und Form in dieser Tradition miteinander verknüpft sind. Ein Tensorring ist damit kein beliebig gebogenes Stück Kupfer, sondern ein geometrisches Objekt, das nach einer bestimmten Linie aufgebaut wird.

Vom Schmuckstück zum Wasserhahn-Accessoire

Tensorringe werden in der Tradition von Spurling in allen möglichen Formen genutzt: als Schmuckstück, als loses Energieobjekt und, in der Form, die Kopero verkauft, als Ring, den du um einen Wasserhahn schiebst. Bei einer geschlossenen Kupferschlaufe entsteht nach den Tensorprinzipien ein stabiles, ordnendes Feld rund um fließendes Wasser. Genau dieselbe Eigenschaft, die den Ring als Schmuckstück oder Energieobjekt attraktiv macht, wird hier auf dein tägliches Leitungswasser angewendet.

Warum Kupfer

Dass die Wahl auf Kupfer fiel, ist kein Zufall. Kupfer ist nach Silber das am besten leitende Metall der Welt, mit einer elektrischen Leitfähigkeit von etwa 5,96×10⁷ S/m. Das ist der Grund, warum Kupfer seit Jahrhunderten in Traditionen auftaucht, die mit Energie und Leitfähigkeit arbeiten.

Orgonit: dieselbe Kupferspirale, eine andere Anwendung

Wer einmal ein Auge für gebogenen Kupferdraht als Energieobjekt hat, stößt schnell auf eine verwandte Überzeugung: Orgonit. Orgonit besteht in der Regel aus Kupferdraht, der in Spiralen gewickelt und zusammen mit Quarzkristallen in Kunstharz gegossen wird, oft mit kleinen Metallspänen darin. Die Grundlage dieser Idee liegt, wieder einmal, bei Wilhelm Reich, demselben Psychoanalytiker, der Jahrzehnte später auch Spurling inspirierte. Reich führte den Begriff „Orgon“ als Bezeichnung für eine universelle Lebensenergie ein. In der Orgonit-Überzeugung wird behauptet, dass die Kombination aus Kupferspirale, Quarz und Harz elektromagnetische Strahlung (EMF) in diese Lebensenergie „transmutieren“ würde.

Es ist, genau wie beim Tensorring, eine Behauptung, die aus Reichs eigenen Ideen über Orgon-Energie hervorgeht. Was Orgonit und der Tensorring jedoch gemeinsam haben, ist die Form: eine Kupferspirale als Kernelement. Zwei verschiedene Traditionen, dieselbe Intuition darüber, was gebogenes Kupfer bewirken könnte.

Kupferring mit konzentrischen Energieringen, wie in der Überzeugung rund um Kupfer und Energie beschrieben „Energiefeld“
Dieselbe Kupferspiralform, die laut der Orgonit-Überzeugung ein Energiefeld erzeugen soll.

Der Kopero-Blindtest mit Wasser

Ein Tensorring lädt zum Ausprobieren ein. Fülle zwei identische Gläser mit demselben Leitungswasser und lass eine andere Person ein Glas nach der Tensortradition behandeln, zum Beispiel indem sie es in oder neben den Ring stellt. Lass diese Person die Gläser als A und B kennzeichnen, sodass du nicht weißt, welches Wasser beim Ring stand.

Probiere beide bei derselben Temperatur und schreibe sofort drei Dinge auf: Geschmack, Mundgefühl und Nachgeschmack. Wechsle die Reihenfolge und wiederhole den Test an mehreren Tagen. Viele Nutzer beschreiben behandeltes Wasser als weicher oder runder; mit einem blinden Aufbau findest du heraus, was deine eigenen Sinne dir sagen, ohne dass die Antwort schon vorher feststeht.

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Was als die Idee eines einzelnen Metallbearbeiters in seiner Werkstatt begann, ist zu einem Objekt geworden, das weltweit genutzt wird: am Finger, auf dem Tisch oder, wie bei Kopero, am Wasserhahn. Möchtest du selbst erleben, was ein Tensorring mit deinem Leitungswasser macht? Schau dir den Tensorring von Kopero an, oder entdecke den Rest des Sortiments in der gesamten Kollektion.

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